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# ACRON Prozessrohdatenübernahme ab Version 8.4 SP8

#### Hintergrund

Mit diesem Treiber können die aufgezeichneten Daten der externen Variablen (Prozessrohdaten) einer beliebigen ACRON Anlage ab Version 8.4 SP8 übernommen werden. Der ACRON Provider übernimmt zyklisch die aufgelaufenen Daten der entfernten ACRON Datenbank in die eigene ACRON Datenbank.

Der ACRON Provider merkt sich zu jeder Variablen den zuletzt übernommenen Zeitstempel in einer Definitionsdatei und setzt beim nächsten Start wieder an diesem Zeitpunkt mit der Datenübernahme auf. Sollte der Provider eine gewisse Zeit nicht laufen, so gehen keine Daten verloren.

Die Definitionsdatei befindet sich im lokalen Anlagencachepfad `C:\ProgramData\ACRON\PlantCache\MyPlantName` mit dem Namen `AcronToAcron.def`.

Sollte die Datei nicht vorhanden sein oder für die entsprechende Variable kein Eintrag darin gefunden werden, so werden alle Daten ab dem 01.01.1990 übernommen. Genau das ist der Fall, wenn der Provider das erste Mal gestartet oder eine neue externe Variable anlegt wird.

Hinweis

Alarme und Instandhaltungsdaten können über diese Schnittstelle nicht übernommen werden.

{% hint style="info" %}
Achtung

Es werden grundsätzlich alle Daten übernommen. Bereits vorhandene Daten mit dem gleichen Zeitstempel werden überschrieben.
{% endhint %}

### Syntax der externen Variablen

Es gibt zwei Möglichkeiten die Verknüpfung zu definieren:

* Verknüpfung über die Identifikation

  Die Identifikation muss exakt genauso wie in dem entfernten ACRON System angegeben werden. Die Bezeichnung kann beliebig gewählt werden, darf jedoch nicht mit dem Zeichen "#" beginnen. Wenn in dem entfernten System die Identifikation geändert wird, muss das manuell in dem lokalen System ebenfalls durchgeführt werden, sonst werden keine Daten mehr übernommen, da die Variable nicht mehr gefunden wird.
* Verknüpfung über die ID

  Die Identifikation kann frei vergeben werden. Die Bezeichnung muss mit dem Zeichen "#" beginnen, gefolgt von der numerischen ID der Variablen aus dem entfernten ACRON System. Der Rest der Bezeichnung kann frei belegt werden.

  Beispiel für eine Bezeichnung: „#123# Außentemperatur".

  Vorteil dieser Methode: Wenn in dem entfernten System die Identifikation geändert wird, hat das keinen Einfluss auf die Verknüpfung mit dieser Variablen.

#### Übernahme externer Variablen

1. Ausfüllen des ersten Treiberparameters TCP/IP Adresse
2. Ausführen von Import aus Leitsystem im Bereich "Externe Variablen"
3. Auswahl der entsprechenden Variablen, die nach ACRON übernommen werden sollen.

## Treiber <a href="#treiber" id="treiber"></a>

### Treiberdatei

Anzeige der Bezeichnung des ausgewählten Treibers und Auswahl eines Treibers aus der Liste der installierten Treiber

### Version

Version der Treiberdatei

### Schnittstellentyp

Anzeige des Schnittstellentyps des Treibers

### Datenübergabetyp

Beschreibung des Datenübergabetyps

## Treiberparameter <a href="#treiberparameter" id="treiberparameter"></a>

### TCP/IP-Adresse des ACRON Datenbank-Servers

TCP/IP Adresse des Datenbank-Servers gefolgt von :Portnummer, von dem die Daten übertragen werden sollen. Der Datenbankserver muss mindestens die Version ACRON 8.4 SP8 haben.

### TCP/IP-Adresse des redundanten ACRON Datenbank-Servers

TCP/IP Adresse des redundanten Datenbank-Servers gefolgt von :Portnummer, von dem die Daten übertragen werden sollen. Der Datenbankserver muss mindestens die Version ACRON 8.4 SP8 haben.

## Einstellungen <a href="#einstellungen" id="einstellungen"></a>

### Messintervall

In diesem Intervall werden die aufgelaufenen Daten übernommen. Empfohlener Eintrag 1-60 Minuten (60.000 – 3.600.000 Millisekunden). Dieses Intervall verwendet der Provider für alle Variablen, die mindestens täglich neue Werte liefern. Variablen, deren letzter Wert 3 Tage zurückliegt, werden nur in dem Intervall \* 3 abgefragt. Variablen, deren letzter Wert 10 Tage zurückliegt, werden nur in dem Intervall \* 10 abgefragt. Diese Berechnung ist begrenzt bis auf 24 Tage, also Intervall \* 24.

Beispiel für Messintervall 10 Minuten (600.000 Millisekunden). Nach dem Start des Providers werden alle Variablen abgefragt. Variable 1 liefert den letzten Wert von vor 1 Stunde. Variable 2 liefert den letzten Wert von vor 3 Tagen und 4 Stunden. Die nächste Abfrage erfolgt für Variable 1 dann in 10 Minuten und für Variable 2 in 30 Minuten.

### Abfrageverzögerung nach Start

Beginn der Datenprotokollierung in Sekunden nach erfolgreichem Aufbau der Prozesskommunikation durch den ACRON Provider.

Für diesen Eintrag macht es keinen Sinn eine Verzögerung zu definieren, also ist hier eine 0 einzutragen.

### Providerfenster immer im Vordergrund anzeigen

Providerfenster werden immer im Vordergrund angezeigt

### Testmodus aktivieren

Anzeige eines Fensters mit Diagnosemeldungen

Der ACRON Provider öffnet beim Start ein Fenster mit Diagnosemeldungen. Das Log-File wird unter dem jeweiligen Providernamen im ACRON Installationspfad, Verzeichnis `Log`, abgespeichert.

Hinweis

Da der Diagnosemodus die Performance der Anwendung stark beeinflusst und die aufgezeichneten Meldungen in der Regel nur durch den technischen Support ausgewertet werden können, sollte eine Aktivierung nur erfolgen, wenn eine entsprechende Aufforderung durch den Support vorliegt.


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# Agent Instructions
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