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# Microsoft OLE DB

Eine OLE DB Datenquelle ermöglicht es Daten von anderen Datenbanksystemen abzurufen die über die Microsoft OLE DB Schnittstelle angesprochen werden können.

Der OLE DB Connector unterscheidet zwischen *Messgrößen, Messwerte* und *Ereignisse*.

## Messgrößen und Messwerte

Messgrößen und Messwerte müssen in Tabellen derselben Datenbank gespeichert werden. Damit diese von JUNE5 gelesen werden können, müssen die Tabellen mit den Daten eine bestimmte Struktur aufweisen. Die Struktur der Tabellen mit den Messgrößen und Messwerten ist im Unterkapitel [SQL Tabelle Messgrößen](/june5-3.5/datenquellenunterstuetzung-und-einbindung/microsoft-ole-db/sql-tabelle-messgroessen.md) bzw. [SQL Tabelle Messwerte](/june5-3.5/datenquellenunterstuetzung-und-einbindung/microsoft-ole-db/sql-tabelle-messwerte.md) beschrieben.

## Ereignisse

Ereignisse wie z.B. Störungen, Meldung oder Audittrails können in verschiedenen Tabellen derselben Datenbank abgelegt werden. Eine kurze Beschreibung der SQL Tabelle mit Ereignissen finden Sie im Unterkapitel [SQL Tabelle Ereignisse](/june5-3.5/datenquellenunterstuetzung-und-einbindung/microsoft-ole-db/sql-tabelle-ereignisse.md).

Bei der Konfiguration einer [OLE DB-Datenquelle](/june5-3.5/webanwendung/datenquellen/datenquellen-konfigurieren.md) muss angegeben werden, in welchen SQL-Tabellen die zu importierenden Daten gespeichert sind. Dazu gehören die Tabellen mit den Messgrößen, die Tabellen mit den Messwerten sowie die Tabellen mit den Ereignissen.

Der Microsoft SQL Server muss nicht zwingend auf dem JUNE5 Server installiert sein. Ein im Netz verfügbarer SQL Server kann eingebunden werden. Um die Verbindungeinstellungen zu testen kann man auf dem Desktop eine Datei erzeugen mit den Namen "Test.udl" (UDL = Universal Data Link). Ein Doppelklick auf diese Datei öffnet dann die Datenverknüpfungseinstellungen. Hier muss der Provider "Microsoft OLE DB Provider for SQL Server" erscheinen. Weitere Verbindungseigenschaften können dann in den darauffolgenden Dialogen konfiguriert und getestet werden.

Unterstützt wird Microsoft SQL Server ab Version 2008.

Vorausgesetzt wird eine JUNE5 Lizenz (Professional oder Enterprise) mit der Option Datenquelle (Order No. JUNE5-OPTN-DS-OLE).

Weitere Lizenzen sind ggf. notwendig für die Alarm und Ereignisanalyse für OLE-DB Datenbanken (Order No. JUNE5-OPTN-AEO).

## Portnummer des SQL Servers

{% hint style="info" %}
Die Firewall muss von der IT so konfiguriert sein, daß der Server im Netzwerk per Fernzugriff erreichbar ist.

* Standardmäßig wird der Datenverkehr zu einer Standardinstanz eines SQL Servers über den Port 1433 abgewickelt.
* Der Datenverkehr zu einer benannten Instanz eines SQL Servers wird über dynamische Ports abgewickelt.
  {% endhint %}


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# Agent Instructions
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