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# Arbeitsweise

Die Ereignisschnittstelle ist komplex. Für das Arbeiten mit der Ereignisschnittstelle sind ein paar Hintergrundinformationen wichtig.

Ereignisdaten sind für JUNE5 schwer zu berechnen. Bei einer Messgröße (Messwertzeitreihe) mit sekündlicher Aufzeichnung ist die Datenmenge relativ statisch (86400 Werte pro Tag pro Messgröße).

\
Ereignisdaten können z.B. bei Meldeschwallen in kurzer Zeit sehr häufig vorkommen. Werden dann Abfragen über längere Zeitbereiche abgefragt, dann kommt es unweigerlich zu riesigen Datenmengen die verarbeitet werden müssen. Da bei der Abfrage nicht bekannt ist in welchen Zeiträumen die Daten liegen muss einer Logik angewendet werden damit das System nicht überlastet wird und der Anwender stets ein "reagiererbares" System vorfindet.

{% hint style="info" %}
Die Connectoren für die Ereignisabfrage besitzen eine eigene Logik um die schwer zu berechnende Datenmenge zu verarbeiten bzw. zu reduzieren.
{% endhint %}

## ACRON

Die ACRON API Schnittstelle ist limitiert auf 100.000 Ereignisse. Wird diese Datenmenge überschritten werden nur die ersten 100.000 Ereignisse zurückgeliefert. Aus diesem Grund erstellt der ACRON Connector mehrere Abfragen auf die ACRON Datenquelle.

Jede Abfrage enthält ein Zeitbereich von 6h. Dieses Wert ist hardcodiert und kann nicht angepasst werden. Erstellt der Anwender ein Ereignisobjekt mit einem Zeitbereich von 24h, so werden auf die ACRON Datenquelle in Summe 4 Abfragen ausgeführt. Die Menge die zurückgeliefert wird sendet der Connector dann an den Webserver zurück. Dieser stellt dann die Paginierung (z.B. 100er Blöcke) für das Frontend zur Verfügung.

Wurde hingegen ein Filter für die Item-ID definiert, so wird nur die gefilterte Menge an den Webserver geliefert. Der ACRON Connector macht somit für die Item-ID eine Vorfilterung damit die Datenmenge nicht zu groß wird. Diese Vorfiltern gilt nur dür die Item-ID, nicht für alle weiteren Eigenschaften wie z.B. Item-Name, Benutzer usw\..

Bekommt der Connector nun eine Anfrage über 10 Tage, erstellt dieser daraus 40 Anfragen an die ACRON Datenquelle. Werden nun in der ACRON Datenquelle nach der 3. Abfrage schon mehr als 10000 Ereignisse zurückgeliefert, dann bricht der Connector die Abfrage ab und meldet das Ergebnis mit einer Warnung an den Webserver zurück. Dadruch wird sichergestellt das das System nicht blockiert und weiterarbeiten kann.

Das Limit kann global in der ServerConfiguration.xml eingestellt werden.

***\<EventResultLimit>10000\</EventResultLimit>***

## OLE DB

Bei der OLE DB Schnittstelle wird meistens eine Einschränkung der Daten durch den SQL Befehl erreicht. z.B:\
\&#xNAN;***SELECT TOP (1000) FROM Alarmtable***\
Es werden hier nur die ersten 1000 Ereignisse der Tabelle zurückgeliefert unabhängig davon wie groß der Zeitbereich ist.


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