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# Exporteinstellung

Die Einstellungen dieser Ansicht beziehen sich übergreifende auf alle Exporter und ändern das Verhalten aller Exportvorgänge.

## Parallele Exportvorgänge:

Der JUNE5.DataTrans.Worker-Dienst prüft zyklisch ob Aufträge abzuarbeiten sind. Die Option bestimmt über die maximale Anzahl an Aufträgen, die parallel durchgeführt werden. Ein höher eingestellter Wert kann ggf. den Server stärker auslasten.

Beispiel-Szenario:

Angenommen es stauen sich Aufträge, da z.B. der FTP-Server nicht erreichbar ist, so dass 1000-Aufträge in der Auftragsliste liegen. Nun wäre das System stark ausgelastet, würde es jedes Mal Versuchen alle Aufträge auf einmal abzuarbeiten. Die Option ermöglicht das Beschränken auf eine Anzahl an parallelen Exportvorgängen, die das System bewältigen kann.

## Aufträge nach UTC-Zeit ausrichten:

Die Option ermöglicht die Generierung der Aufträge anhand der UTC-Zeit oder der Lokalen-Zeit auszurichten.

Bespiel:\
Gegebener Zeitintervall: Intervall 1 Tag, Zeitbereich 1 Tag\
Der Zeitintervall erzeugt jeden Tag um 00:00 einen Auftrag, der bis 00:00 des Vortages reicht.\
Nun bestimmt diese Option, ob 00:00 der UTC-Zeit oder Lokalen Zeit entspricht.

* **Bei Ausrichtung nach Lokaler-Zeit**\
  Die Zeitspanne der Aufträge umfassen den Zeitbereich von 00:00 – 00:00 der lokalen Zeit. Das hat zur Folge, dass bei einer Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit ein 23-Stunden bzw. ein 25-Stunden Tag exportiert wird.
* **Bei Ausrichtung nach UTC-Zeit**\
  Die Zeitspanne der Aufträge beträgt immer 24 Stunden und verschiebt sich je nach lokaler Zeit. Das bedeutet, dass z.B. in Deutschland, die Aufträge zur Winterzeit von 01:00-01:00 und in der Sommerzeit von 02:00-02:00 reichen.

## Verzögerung nach Fehlversuch:

Konnte ein Auftrag nicht erfolgreich durchgeführt werden, wird sein Status auf "Fehlgeschlagen" gesetzt. Solange ein Auftrag "Fehlgeschlagen" ist, wird dieser Auftrag nicht erneut ausgeführt.

Diese Einstellung bestimmt über die zeitliche Verzögerung, wann ein Auftrag den Status "Fehlgeschlagen" automatisch verlässt und somit wieder ausgeführt werden kann.

Die Verzögerung wird zusätzlich über die Priorität des jeweiligen Auftrages gesteuert. Aufträge mit einer höheren Priorität werden schneller wieder versucht durchzuführen, als Aufträge mit einer niedrigeren Priorität.

Wann ein Auftrag nach dem Scheitern erneut versucht werden kann, lässt sich anhand der Formel errechnen:

*Neuer Versuch (in Sek.)= Wert der Priorität des Auftrages \* Wert der Verzögerung nach Fehlversuch*

Der Wert der Priorität kann aus der folgenden Tabelle entnommen werden.

| Priorität | Wert |
| --------- | ---- |
| Niedrig   | 10   |
| Mittel    | 5    |
| Hoch      | 1    |

Die Faktoren der Priorität können nicht angepasst werden und stehen fest.

#### Beispiele für Verzögerungen nach Fehlversuchen

|                    |                         |         |                                            |
| ------------------ | ----------------------- | ------- | ------------------------------------------ |
| Eingestellter Wert | Priorität des Auftrages | Formel  | Resultierende Verzögerung nach Fehlversuch |
| 1                  | Niedrig                 | 10 \* 1 | 10-Sekunden                                |
|                    | Mittel                  | 5 \* 1  | 5-Sekunden                                 |
|                    | Hoch                    | 1 \* 1  | 1-Sekunde                                  |

|                    |                         |          |                                            |
| ------------------ | ----------------------- | -------- | ------------------------------------------ |
| Eingestellter Wert | Priorität des Auftrages | Formel   | Resultierende Verzögerung nach Fehlversuch |
| 60                 | Niedrig                 | 10 \* 60 | 10-Minuten                                 |
|                    | Mittel                  | 5 \* 60  | 5-Minuten                                  |
|                    | Hoch                    | 1 \* 60  | 1-Minute                                   |

## Löschen nach Fehlversuchen:

Da Aufträge ggf. obsolet werden, können Aufträge, die zu oft fehlschlagen sind, automatisiert gelöscht werden. Die zugeordnete Benutzergruppe des Auftrags wird darüber per E-Mail in informiert.

## Löschen nach Lebensdauer:

Alternative zum Löschen nach Fehlversuchen, können Aufträge abhängig von ihrem Alter gelöscht werden. Es wird geprüft, ob der Erstellungszeitpunkt des Auftrages älter als der eingestellte Zeitbereich ist (z.B. 1 - Woche) und dem entsprechend aus der Auftragsliste entfernt. Sie können sich über den Vorgang via E-Mail benachrichtigen lassen und das Löschen über die Historie nachvollziehen.

## Automatisches Löschen der Historie:

Aufgrund der steigenden Anzahl der Historischen Einträge, wächst die Größe Datenbank kontinuierlich an. Um die maximale Anzahl der Einträge zu steuern, können historische Einträge automatisch gelöscht werden. Dabei ist ein Zeitbereich zu konfigurieren, der bestimmt, wie lange Aufträge in der Historie archiviert werden. Dabei wird der Erstellungszeitpunkt des Auftrags als Referenzwert verwendet, um das Alter des Eintrages zu bestimmen.

## Exportverzögerung

Die Option beeinflusst die Verzögerung der Datenabfrage für jeden Auftrag. Beim Start eines Auftrages, wird erst die Verzögerung abgewartet und danach die Datenabfrage an die Quelle gesendet. Eine Anpassung ist ggf. notwendig, da die Berechnung der ACRON-Verdichtungsstufen unbestimmte Zeit in Anspruch nehmen kann und sonst nicht gewährleistet werden kann, dass die Daten korrekt oder vorhanden sind.

#### Beispiel-Szenario:

In ACRON ist ein Nebenintervall von 15min konfiguriert. Ebenso ist im JUNE5.DataTrans eine Auftragsvorlage definiert, die alle 15min Daten mit der Verdichtungsstufe des Nebenintervalls exportieren soll. Nun berechnet ACRON die Daten nach Ablauf des Nebenintervalls und stellt diese bereit. Ruft man die Daten während der Berechnung ab, sind diese unter Umständen nicht korrekt. Die Option ermöglicht die Zeit der Berechnung einzuplanen und die Abfrage zu verschieben.

## Löschen der Auftragshistorie

Beim generieren neuer Aufträge wird geprüft, ob der Auftrag oder ein ähnlicher bereits erstellt wurde. Durch das Vergleichen des Auftrages mit bereits abgeschlossen oder gelöschten Aufträgen, wird bestimmt ob der neue ignoriert wird und somit nicht in Auftragsliste aufgenommen wird.

Durch betätigen des Buttons, wird diese Historie der Aufträge gelöscht und neue Aufträge werden in die Auftragsliste aufgenommen.


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# Agent Instructions
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